✓ Bd.1 : Anfänge der Menschheit und Altes Ägypten ô Download by â Andreas Sentker

✓ Bd.1 : Anfänge der Menschheit und Altes Ägypten ô Download by â Andreas Sentker Um Einen Blick Ins Buch Zu Werfen, Ist Es Notwendig, JavaScript In Ihrem Browser Zu Aktivieren N Here Hinweise

Wiedereinmal wurde Weltgeschichte geschrieben, diesmal unter der Redaktion des bekannten Blattes DIE ZEIT, allerdings lt bereits der erste Band vermuten, da hier keineswegs Epoche gemacht wurde Eine Menschheitsgeschichte in 20 Bnden aus diesem Hause verspricht eine kompetente Darstellung und informative Faktensammlung auf dem aktuellsten Stand, auerdem sieht das Ganze beim ersten Durchblttern sogar recht geschmackvoll aus.
Von weiteren sthetischen Beweggrnden abgesehen, etwa um ein Wohnzimmer zu schmcken, sollte solch eine Ausgabe wohl zwei Zwecke bedienen Einmal mu es zum Nachschlagen taugen und dabei in mglichst kurzer Zeit das Wichtigste aus sich herausholen lassen zum Anderen sollte es auch diese seltsame Minderheit befriedigen, die die Gegenwart nicht fr wichtiger nimmt, als die brige Zeit, und die durchaus bereit ist, solche Werke zu lesen Dabei geht es weniger um Fakten, als um das Einfhlen in vergangene Welten Hier liegt ein Schwachpunkt.
Viele Autoren verderben den Text, vielleicht wird daraus einmal eine alte Wahrheit Jedenfalls reihen sich hier gesichts und geistlose Zusammenfassungen aneinander, die dem Leser das Gefhl geben, er befinde sich schon wieder im verhaten Geschichtsunterricht Das mu nicht sein Zum Beispiel unternahm vor etwas lngerer Zeit der Historiker Will Durant den Versuch, die gesamte Kulturgeschichte in einem Gu vorzulegen Etwas sehr Seltenes ist darin zu finden Inspiration Die Fakten lassen sich irgendwo nachschlagen, aber die Begeisterung und die Erhabenheit, die von Geschichte ausgehen knnen, scheinen den meisten Historikern entweder abhanden gekommen zu sein oder der Vermittlung nicht wert.
Wenn es erlaubt ist, die Konzeption des ersten Bandes auf das gesamte Werk hochzurechnen, lt sich leider diese Weltgeschichte auch nicht als Nachschlagewerk empfehlen Im Text werden Dinge z.
B Zeitangaben Stammbume unterschlagen, die mit einer einfachen Graphik htten ergnzt werden knnen Chronologische bersichten mu man sich mhevoll aus verschiedenen Kapiteln zusammensuchen und die Infoboxen variieren lediglich den unprzisen Textlauf Die angehangenen ZEIT Aspekte mit Artikeln aus den letzten Jahren sind offenbar in beiderseitiger Unkenntnis vom Haupttext geschrieben, stilistisch zumindest etwas motiviert, aber im Grunde nur fr Leute relevant, die Wissenschaft in einer Zeitung suchen Der Leseflu im Ganzen wird empfindlich durch die Illustrationen, Randbemerkungen und allerlei Kstchen gestrt Vielleicht liegt hier aber auch eine Strke, denn als Bilderbuch zum Schmkern taugt es durchaus und manchmal liegt darin der Anfang einer langen Leidenschaft.
Am 03.
11.
2005 startete die Zeit nach dem finanziellen Erfolg ihres allgemeinen Lexikons mit einer 20 teiligen Serie ber die Welt und Kulturgeschichte Band 1 behandelt die Vor und Frhgeschichte sowie gypten als erste Hochkultur.
Positiv fllt mir auf, dass die Bnde durchgehend farbig gestaltet sind und auch durch viele Fotos glnzen Die zahlreichen Infoksten sind hingegen ein eher zweischneidiges Schwert, da sich der Inhalt oftmals nicht nur wortgetreu, sondern auch mehrere Stze lang im Flietext wiederfindet Das Lesen von Beidem wird einem folglich verleidet.
Ich vermisse ein greres Diagramm ber die Entwicklung in der Frh und Vorgeschichte Begrndet wird dies indirekt Der damit implizierte lineare Ablauf der Menschheitsentwicklung in den letzten 3 Millionen Jahren wird von den Autoren abgelehnt So entsteht hingegen ein Orientierungsvakuum Einen berblick erhlt also nur derjenige, der den Text komplett liest Ob diese Herangehensweise fr ein Nachschlagewerk sinnvoll ist, mag jeder fr sich selbst entscheiden.
Highlight des Buches sind die Zeit Aspekte Diese sind weniger eine Ansammlung von Fakten als eine weitergehende Beschreibung einzelner Ereignisse oder Situationen Insbesondere der Artikel ber die suboptimale Bergung und die weitere Vorgehensweise bei der Untersuchung von tzi ist herrlich Dies zeigt allerdings auch auf, wie vergleichsweise trocken die 500 Seiten davor geschrieben sind.