[ Pdf Fünf Deutschland und ein Leben: Erinnerungen ä fat-studies PDF ] by Fritz Stern ï treatmentinlithuania.co.uk

[ Pdf Fünf Deutschland und ein Leben: Erinnerungen ä fat-studies PDF ] by Fritz Stern ï gleich zu anfang 5 punkte sind Zuwenig,ich las das buch schon vor einigen jahren und bin heute noch so fasziniert wie damalas.
herr Stern schildert seine leben sehr detailiiert ohne hass und mit viel meinf hlungsverm gen.
Der Groe Historiker Fritz Stern Betrachtet Die Deutsche Geschichte Durch Das Prisma Seines Eigenen LebensIn Den Zwanzigerjahren Als Sohn Einer Deutschjdischen Arztfamilie In Breslau Geboren, Erlebte Er Als Kind Die Gewaltttigen Politischen Auseinandersetzungen Der Spten Weimarer Republik Und Die Ersten Fnf Jahre Des NS Regimes Konnte Die Familie In Die USA Emigrieren Fritz Stern Verbindet Die Entscheidenden Und Auch Dramatischen Episoden Seiner Biografie Mit Der Konzisen Darstellung Der Historischen Ereignisse Und Scharfsinnigen Analysen Zu Einem Facettenreichen Portrt Der Fnf Deutschen Staaten, Die Er Miterlebt Hat Von Der Weimarer Republik Ber Das Dritte Reich, Die Bundesrepublik Und Die DDR Bis Zum Heutigen Wiedervereinigten DeutschlandEin Weises Und Tief Berhrendes Buch Der Erinnerung Louis Begley Das Buch wurde in einer Zeitschrift empfohlen und das mit vollem Recht Am Leben von Fritz Stern lernt man die Geschichte Deutschlands kennen, nicht nur die geschichtlichen Fakten, sondern auch das Leben der Deutschen in den ganz unterschiedlichen Systemen Ich finde es sehr spannend, es ist interessant und kurzweilig geschrieben, und ich kann es allen geschichtlich interessierten Menschen sehr empfehlen.
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herr Stern schildert seine leben sehr detailiiert ohne hass und mit viel meinf hlungsverm gen.
Fritz Stern hat ein bewegtes Leben hinter sich Er schildert das j dische Leben in Breslau vor dem Dritten Reich und den wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zahlreicher j discher rzte und Wissenschaftler Das Leben unter den Nationalsozialisten, die Auswanderung in die USA und Sterns Karriere als Historiker stehen im Zentrum, die ihn sp ter immer wieder nach Deutschland gef hrt hat Eine wichtige Lekt re f r historisch Interessierte.
Fritz Stern hat ein bewegtes Leben hinter sich Er schildert das j dische Leben in Breslau vor dem Dritten Reich und den wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zahlreicher j discher rzte und Wissenschaftler Das Leben unter den Nationalsozialisten, die Auswanderung in die USA und Sterns Karriere als Historiker stehen im Zentrum, die ihn sp ter immer wieder nach Deutschland gef hrt hat Eine wichtige Lekt re f r historisch Interessierte.
Das Buch ist sehr zu empfehlen, ich habe es schon mehrfach verschenkt und sehr gute Beurteilungen bekommen Zwar eine Autobiografie, doch auch ein bemerkenswertes Geschichtsbuch.
Das Buch ist wegen seiner verschiedenen Ebenen private Erinnerungen, geschichtliches Allgemeinwissen, Glossen und Kommentare eine durchwachsene Lekt re Ber hrendes steht neben Langweiligem, scharfsinnige Beobachtungen neben platten Vorurteilen, Selbstzweifel neben Eitelkeiten.
Am interessantesten sind die unverbl mt subjektiven Passagen pers nliche Erinnerungen Sterns, namentlich aus der Kriegs und Nachkriegszeit Ich denke da besonders an seine teils inoffiziellen Reisen durch die fr he DDR Zweifellos hat sich der Historiker hier bereits in einer wissenschaftlich politischen Blase bewegt und aus dieser Erfahrungswelt heraus geurteilt Dennoch lesen sich diese subjektiven Eindr cke oft spannend Es sind Beobachtungen eines Besuchers, der gegen ber der europ ischen Binnenerfahrung schon recht distanziert und eindeutig aus amerikanischer Nachkriegsperspektive SBZ und DDR beurteilt Und dennoch wirkt er nicht wie ein Kalter Krieger oder ein platter Anh nger der Totalitarismusdoktrin Immer beh lt Stern die Schwierigkeiten Ostdeutschlands durch die so ungleiche Teilung des Landes im Auge, auch nach 1989 Scharfsinnig und zutreffend sind seine Beobachtungen zum gespannten Verh ltnis der Ostblockstaaten untereinander sowie speziell zur DDR und zur BRD ber die f r einen Historiker erstaunlichen Detailfehler ist schon fter geschrieben worden Neben dem angeblichen Einmarsch der NVA in die Tschechoslowakei 1968 S 327 eine SED Propagandaente kolportiert Stern die Blutkonservengeschichte aus der Zeit der Leipziger Montagsdemonstrationen auch sie seit langem als fake news widerlegt In Berlin Ost f hrt er durch eine Frankfurter Stra e hat es dort nie gegeben, gemeint wahrscheinlich Frankfurter Allee, zeitweise Stalinallee, S 399 , in Berlin Treptow sieht er als Riesenstatue, wie ein sowjetischer Soldat ein russisches Kind an sich presst S 400 wie kommt er nur auf die Nationalit t des Kindes ehemalige DDR Bewohner d rfen auf S 413 lesen der ausposaunte Egalitarismus der sozialistischen Gesellschaft war sichtbar billige Autos Nur, das billigste Auto kostete ungef hr den Jahresnettolohn eines Facharbeiters Befremdlich angesichts des riesigen Aussto es an wissenschaftlicher und fiktionaler Literatur in der DDR sowie an DEFA Produktionen zum Thema Faschismus wirkt auch Sterns Behauptung Wenig Interesse bestand hingegen am Nationalsozialismus, sei es wissenschaftlich oder anders motiviert S 412 Vielleicht ist Stern eher ein Historiker der gro en Linien als der kleinen Details an seinem Willen zu historischer Gerechtigkeit soll hier nicht gezweifelt werden Wenn er aber schreibt da Amerika Europa im Krieg befreit habe, sei nicht nur aus geopolitischen Interessen geschehen, sondern auch aus einem Gef hl der Verwandtschaft mit Europa S 432 , dann ist mir das ein bi chen zu viel Gef hl und zu wenig harte Fakten Immerhin haben die USA nicht in Europa interveniert, um ihm wenigstens ab 1944 die Demokratie zu bringen, sondern weil ihnen Deutschland den Krieg erkl rt hatte ber die DDR Gedenkpolitik mit ihrem fraglos vorhandenen Akzent auf dem kommunistischen Widerstand schreibt Stern, da sie auch die Juden als Opfer geehrt habe, wobei man es aber unterlie , die letzteren als die einzige Gruppe darzustellen, die f r barbarische Qualen und den Tod ausersehen war S 428 Stern vergi t hier Millionen sowjetischer, auch polnischer Kriegsgefangener und Zwangsarbeiter, Vernichtung durch Arbeit man denke zudem an Ereignisse wie das Aushungern Leningrads oder die Menschenexperimente an KZ H ftlingen, auch an anderen rassisch Verfolgten.
Stern ist gewi kein Opportunist, und sein Verlangen nach einer starken US amerikanischen Machtstellung in Europa ist biographisch verst ndlich Aber er ist auch ein Gelehrter, der die N he der M chtigen sucht und manches zu bergehen bereit ist, was dem Selbstbild der USA und ihrer Verb ndeten nicht behagen d rfte Zum offen ge u erten Antisemitismus des Papstes, den USA lieb und teuer als antikommunistisches Bollwerk in Polen, schweigt er S 433 , Folterregimes wie z B dasjenige des Schahs werden wegen ihrer Modernit t gew rdigt, ansonsten aber nur gestreift Wenn es um enge Freunde geht das Wort Freunde ist in dem Buch Legion , ist Stern bemerkenswert unkritisch Helmut Schmidts Offiziersvergangenheit interessiert ihn nicht S 371ff , Marion D nhoffs Schmonzetten vom deutschen Adel als einem Widerstandshort, gar von sich selbst als einer Eingeweihten der Verschw rer des 20 Juli scheint er vollends auf den Leim gegangen zu sein S 333ffIn einem merkw rdigen Gegensatz zu der immer wieder bekundeten weltpolitischen N chternheit Sterns steht die Begr ndung der NATO Osterweiterung, eingeleitet unter dem au enpolitisch unerfahrenen Clinton Selbstkritik keine Stern zitiert George Kennans klarblickende Einw nde gegen sein eigenes Pl doyer, er tut es im guten Gef hl, daf r die edelsten Gr nde gehabt zu haben S 625 Die sowjetische Gefahr ist in den Erinnerungen allerorten pr sent, in teils ersch tternder Verkennung der Kriegs und Nachkriegsprobleme Russlands als habe Stalin und nicht Hitler das M nchener Abkommen unterzeichnet oder als habe Stalin eine Deutschlandnote Adenauers abgelehnt In solchen Fragen argumentiert Stern erstaunlich ideologiebefangen Dass Russland die Satellitenstaaten Hitlerdeutschlands besetzte, erscheint ihm als kommunistische Infamie dass amerikanische Interessen vor Russlands Haust r verteidigt werden Mittelasien, Afghanistan , ist f r Stern dagegen eine Selbstverst ndlichkeit Wie er wohl heute ber die Erfolge dieser Politik in Mittel und Nahost urteilen w rde Insgesamt d rfte der Erfolg des Buches und die W rdigung seines Autors auch nostalgisch bedingt sein Hier schreibt jemand aus der immer ferner r ckenden ra des Sozialdemokratismus Linksliberalismus, aus der guten alten Zeit der alten Bundesrepublik und ihres Verb ndeten also.
Fritz Stern, Friedenspreistr ger des Deutschen Buchhandels, wurde am 2.
02.
1926 in Breslau als Sohn von zum Protestantismus konvertierter deutscher Juden geboren 1938 hat er mit seinen Eltern Deutschland verlassen und ist in die USA emigriert Er ist in den USA und in Deutschland als Historiker bekannt und angesehen und gilt als der bedeutendste US amerikanischer Historiker deutscher Geschichte.
Seit f nf Jahrzehnten sind seine Forschungsschwerpunkte, an der angesehenen New Yorker Columbia University, Geschichte und Geschichtsschreibung Europas und insbesondere Deutschlands im 19 und 20 Jahrhunderts In seinen Memoiren verwebt er nun pers nliche Erinnerungen, intelligente und hellsichtige politische Analysen, beeindruckende pers nliche Begegnungen und pr gende Begebenheiten seiner Lebensgeschichte zu einem beeindruckenden Mosaikbild der f nf Deutschland, die er selber kennen gelernt und von nah oder fern miterlebt hat Die Weimarer Republik, die Nazizeit und das Dritte Reich, den Neuanfang der Bundesrepublik, die Gr ndung der DDR und das wiedervereinigte Deutschland nach 1989.
Der Autor durchleuchtet die deutsche Frage facettenartig, besch ftigt sich intensiv mit dem Entstehen und dem Aufstieg des Nationalsozialismus, mit dem Kulturpessimismus als politischer Gefahr, dem deutschen Misstrauen gegen ber der Denkrichtung und Lebensform, die die Prinzipien der freien Entfaltung der Pers nlichkeit , der Autonomie und Verantwortung zum Inhalt hat Daneben flie en in diese gro artige Autobiografie viele Geschichte und eindrucksvolle Erlebnisse seiner Kindheit im Umfeld seines Patentonkels, des Chemikers und Nobelpreistr gers Fritz Haber.
Dieses sehr kluge Buch, mit seinen geistreichen Betrachtungen und endlosen lehrreichen Reflektionsebenen, ein gro artiges St ck Zeitgeschichte, sollte man sich nicht entgehen lassen.
aber ist das nicht die Profession des Historikers schlechthin Die Frage ist nur wie er das macht Um es gleich vorweg zunehmen Stern macht es unaufgeregt , gelassen, mit Selbstironie mit Eleganz und doch fundiert Stern liest sich auch dann angenehm, wenn man nicht seiner Meinung ist, weil er auf schrille und plakative T ne zu verzichten weiss Dieses hohe Niveau zieht sich durch die Erinnerungen hindurch, nichts wird determiniert Und doch weiss man nichts ist einfach nur pers nlich erinnert, sondern gr ndlich erarbeitet und in zahlreichen Quellen ausfindig gemacht.
Wer eine deutsche Geschichte des 20 Jahrhunderts sucht, die den Zeitzeugen und die historisch politische Analyse ohne Demagogie verkn pft, sollte das Buch lesen